H. K.

Lady Viola hat seit einiger Zeit in ihrem kleinen, feinen Studio einen Stirnradflaschenzug. Als Ästhetin kaufte sie kein grobes Teil, sondern den CX 003 von Kito. Der trägt 250 Kg, ist klein und vor allen leise in der Bedienung. Der Clou ist der Kettenzug, der so fein arbeitet, dass er fast millimeterweises Anheben und Senken ermöglicht und damit zu Hebearbeiten und erotisch/dominanten Spielereien einlädt.

Beispiel 1. Frei und doch bewegungsunfähig: Sie hat das Gemächt vertäut und am FZ befestigt. Dann hebt sie millimeterweise das Ganze an. Erst ist es noch witzig, die Kettenrastungen zu hören, dann beginnt das Körperteil unter Spannung zu stehen, dann wird die Spannung größer und größer und dann wagt man nicht mehr sich zu bewegen. Genau an diesem Punkt beginnt ihr Spiel.

Beispiel 2: Schwerelos: Im Sling kann sie die Arbeitshöhe des Probanden/Sklaven feinst justieren für rektale Arbeiten oder für Arbeiten am Kopf und an der Brust. Oder aber für Schläge mit der Gerte oder dem Paddel. Alles kann wunderbar eingestellt werden und vor allem: wenn sie einen hochzieht, geschieht es mühelos und, wenn sie will, so langsam, dass man sich in völliger Schwerelosigkeit glaubt.

Beispiel 3: Nasser Sack. Arme in Schlaufen, Füße in einer Halterung, alles nach oben mit 4 Ketten am Flaschenzug befestigt und man wird angehoben wie ein nasser Sack, so wie man es von alten Filmen über Stückgutentladung von Schiffen kennt. Und man kann gedreht werden, Drehungen können mit Schlagwerkzeugen erzeugt und/oder gebremst werden. Ja, sie kann einen bis fast unter die Decke ziehen und dann ausgiebig von unten bearbeiten. Wie ein Auto beim TÜV!

Ich hatte das Vergnügen, manchmal die Pein, einige Experimente begleiten zu dürfen und kann seitdem Sessions mit Flaschenzug nur nachdringlich empfehlen.

Gruß

Kathrin Erbertsecond